Hypothese Atlantis.

Der Inhalt der Texte

Seines Erachtens stützt a.petit die kommunikationswissenschaftliche Analyse der Ursprungstexte, nicht auf seinem akademischen Grad, sondern ausschließlich auf simpelste Logik und interdisziplinäres Denken. Laut ihm sprechen Struktur, Inhalt und Ausdrucksweise der Vorlagen für eine reale Existenz des angeblich versunkenen Atlantis. Ebenfalls kann Platons (respektive Solons) Erzählung auch keine Beschreibung des idealen Staates (Politea) sein, denn die Atlantistexte sprechen von einem Königreich, das willkürlich beherrscht werden durfte. Darüber hinaus gibt keinen Grund massenhaft Längen- und Positionsangaben in eine Hymne auf den idealen Staat zu drapieren, so a.petit.

Entgegen bisherigen Interpretationen kommt er deshalb zu folgenden Schlüssen und versucht damit das Bild, das die Vermischung der zahlreichen Theorien in unseren Köpfen hinterlassen hat zu korrigieren;

- Es steht nirgendwo, daß Atlantis ein Kontinent gewesen sei, sondern nur, daß es (griechisch: meizon) größer im Sinne von "mächtiger" und "bedeutender" als Libyen und Asien zusammen gewesen war. Es ist im Gegenteil immer die Rede von einer mit Bergen umrahmten Insel, mit einer Ebene von 2.000x3.000 Stadien (ca. 370x550 Km).

- Es ist völlig unklar, ob Atlantis "jenseits" der Säulen des Herakles (vielleicht die Straße von Gibraltar, denn es gab damals mehrere Orte mit dieser Bezeichnung) gelegen hat, denn in den Texten steht "pro stoma", was ebenfalls "vor" den Säulen des Herakles bedeutet.

- Es ist ausgeschlossen, daß die von den Griechen als "Gadereike" bezeichnete Stadt (das heutige Cadiz) etwas damit zu tun hat, denn der Name "Gadeiros", der in den Texten als Landstrich bezeichnet wird, ist laut Platon eindeutig ein Ausdruck aus der unbekannten Landessprache der Atlanter... also keinesfalls Griechisch!!!

- Es steht nicht in den Texten, daß Atlantis in einem salzigen Ozean versunken ist, sondern im "Meer"... und dieses Wort verwendet Platon für alles, was flüssig ist. Also auch für Süßwasser, Flüsse, Regen usw. Selbst heute noch bezeichnen wir im modernen Sprachgebrauch bei Hochwasser die betroffenen Städte als versunken, ohne daß sich ihre Landmasse gesenkt hätte.

- Es steht nirgendwo, daß Atlantis etwas mit dem "Atlantik" zu tun hat, denn diese Bezeichnung taucht erst viel später auf. Und zwar genau wegen dieser Erzählung Platons. Atlantis bedeutet "Tochter des (König) Atlas" und Letzterer hat auch nichts mit dem mythologischen Gott Atlas zu tun, da dieser währenddessen das Himmelsgewölbe tragen mußte. Darüber hinaus liegt das heutige Atlasgebirge ebenfalls nicht am Atlantik, sondern zu 80% am Mittelmeer!

Das ist eine Auswahl der wesentlichsten Punkte, wobei a.petit betont, daß er besonderen Wert darauf gelegt hat was NICHT in den Atlantistexten steht!!!




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