Der Autor

Ein kurzes Interview

a.petit

a.petit ist das Pseudonym einer unkonventionellen Persönlichkeit. Geboren Ende der 60er Jahre verschlug es ihn nach einem mehrjährigen Aufenthalt in der französischen Provence wieder nach Deutschland, wo er sich seinen interdisziplinären Forschungen widmet. Trotz akademischer Ausbildung zieht er zur Finanzierung seiner Existenz die Arbeit in der Natur vor. Zahlreiche Bildungsprojekte wurden von dem stets anonym bleibenden Autor ins Leben gerufen und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Auf die Frage, warum er sich mit den seltsamsten Themen auseinandersetzt antwortet er mit einem Augenzwinkern: "Ich bin analytischer Zyniker- ich kann nicht anders".

Ein kurzes Interview

(26.01.2006 durch Markus Rumler Fotodesign- und Report)

M.R.: Wie kamen Sie auf die Idee sich mit dem Mythos Atlantis zu beschäftigen?

a.p.: Reiner Zufall. Ich habe mal einen Artikel über Atlantis auf dem Klo gelesen und war recht erstaunt, daß dieses angebliche Märchen eine reale Quelle hatte. Daß Platon der Urheber der Geschichte war und die komplette Herkunft der Ursprungsmanuskripte wissenschaftlich belegt ist war mir nicht bekannt. Aber ich wunderte mich auch darüber, daß Atlantis schon an über 50 Stellen auf der Erde gefunden worden sein soll. Natürlich habe ich deshalb damit gerechnet, daß von Platons Manuskript nur noch Fetzen übrig geblieben sind. Anders konnte ich mir das nicht erklären. Und in einem Anfall von Langeweile habe ich mir dann die Originaltexte besorgt und war, naja fast schon erschreckt, daß das nicht so war.

M.R.: Was war Ihre Reaktion?

a.p.: Zugegebenermaßen hören sich einige Informationen aus den Texten ziemlich komisch an. Also wollte ich wissen, was die Atlantisforscher draus gemacht haben. Aber was ich dort zu lesen bekam empfand ich größtenteils als Frechheit, weil die meisten nur irgendwelche Brocken aus den Texten verwendet haben, die gerade in die Theorie passen. Damit verlege ich Ihnen Atlantis problemlos in Ihren Kühlschrank!

M.R.: Und Sie haben das nicht gemacht!?

a.p.: Nein. Eigentlich wollte ich am Anfang diese "Wissenschaftler" nur ein bißchen ärgern und fing an ihre Vermutungen nacheinander zu widerlegen. Das war ziemlich einfach bis ich versuchte zu beweisen, daß niemals eine rechteckige Insel von etwa 2000x3000 Stadien existiert hat. Das sind 550x370 Kilometer, und übrigens steht auch nirgendwo in den Texten, daß Atlantis ein Kontinent gewesen ist! Sowas kann man in meinem Buch sehr leicht nachvollziehen, weil ich die kompletten Texte meinen Folgerungen gegenüberstelle und zusätzlich den Leser auffordere ein einziges Gegenargument zu finden.

M.R.: Was macht Sie so sicher, daß Sie Atlantis gefunden haben?

a.p.: Die Wahrscheinlichkeit. Es gibt ca. 30 wissenschaftliche Ansprüche, die eine Lokalisation von Atlantis erfüllen muß. Diese finden sie alle in meinem Buch. Aber abgesehen davon ist es mir auch recht egal, ob das Atlantis ist oder ein Relikt der Garamanten. Es ist allein schon unglaublich, daß ich in einer Wüste die größer ist als Europa etwas Archäologisches gefunden habe. Wenn es dann noch einer Beschreibung entspricht, die vor 2.400 Jahren geschrieben wurde ist das sensationell!

M.R.: Wie ist die Resonanz auf Ihre Theorie?

a.p.: Selten, denn es sind nur etwa 50 meiner Bücher im Umlauf. Diejenigen, die es gelesen haben sind alle überzeugt und es hat sich sogar schon ein kleiner Fan-Club gebildet. 

M.R.: Was tun Sie, falls sich Atlantis wirklich dort befindet, um Ihre Rechte daran zu sichern?

a.p.: Da habe ich keine Sorge. Meine Urheberschaft ist ausreichend belegt. Bereits am 18.11.2002 hatte ich Gelegenheit das Projekt in einem winzigen Live-Sender zu präsentieren. Das Video ist sicher verwahrt. Ein Vortrag in Nürnberg tut ein Übriges. Und bis heute werden sie im gesamten Internet, noch sonstwo jemanden finden, der vor mir diese Theorie gehabt haben könnte. Wenn wir im Herbst eindeutige Beweise finden -und das ist ohne einen einzigen Spatenstich möglich- bekommen a.petit und seine Unterstützer einen Eintrag in alle Geschichtsbücher.

M.R.: Warum möchten Sie eigentlich anonym bleiben?

Wie gesagt rechne ich damit, daß dies wirklich Atlantis ist denn ich habe noch weitere Informationen, die nicht im Buch stehen. Wer ein uraltes Menschheitsrätsel löst wird Spielball der Medien. Da habe ich wenig Lust drauf. Und bis auf das heutige, wird es auch keine weiteren Interviews geben. Außerdem könnte die Expedition die bestehende Atlantis-Industrie mit einem Schlag vernichten. Da zieh' ich lieber schon mal eine Tarnkappe auf.

M.R.:Was planen Sie für die Zukunft

a.p.: Keine Ahnung. Beim Projekt Atlantis gab es schon zu viele Überraschungen. Aber auf jeden Fall bleibt es spannend...

M.R.: Ich danke ihnen für dieses erfrischende Gespräch!





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